So funktioniert Apple CarPlay mit dem iPhone

Immer häufiger ist von Apple CarPlay die Rede, aber nur wenige wissen, worum es sich handelt. Erst seit letzten Jahr wird Apple CarPlay bei vielen Automobilherstellern wie Honda standardmäßig eingebaut. Der neue Civic verfügt ebenso über CarPlay und Android Auto.

In diesem Artikel haben wir zusammengefasst worum es sich genau handelt und alles verständlich erklärt, damit einer Nutzung nichts mehr im Wege steht.

Der Funktionsumfang von CarPlay

Bei Apple CarPlay handelt es sich um eine Spiegelung des iPhones. Das Ziel ist es, dass das Smartphone während einer Fahrt nicht mehr benötigt wird. Über das Fahrzeug hat man auf das Smartphone Zugriff ohne es überhaupt ansehen zu müsse. Mittels der Sprachsteuerung Siri können einzelne Elemente ebenfalls angesteuert werden.

Über das Infotainment-System lässt sich alles wie bei einem Smartphone steuern. Anrufe können getätigt werden, Anrufe werden hierbei auch angezeigt, Nachrichten können vorgelesen werden und so auch direkt beantwortet werden, die Navigation über Apple Maps (oder auch Google Maps und Waze) kann angesteuert werden und Apps wie Audible, Podcasts und Spotify lassen sich ebenfalls abspielen.

Die Apps haben ein Extra-Interface für CarPlay, allerdings ist nicht jede App für dieses System freigeschalten worden. Apple lässt nämlich nur Apps aus gewissen Kategorien zu, darunter gehört Musik und Navigation. Spiele und Videos sind nicht möglich, denn das würde auch vom Straßenverkehr ablenken.

Warum CarPlay, wenn man auf Bluetooth hat?

Die Frage klärt sich mit dem Funktionsumfang. Über Bluetooth gibt es nur einen kleinen Funktionsumfang, der sich beinahe nur auf die Musiksteuerung beschränkt. Die Song-Bibliothek kann kaum über das Infotainment angesteuert werden und wenn, dann ist das Interface ziemlich träge.

Apple CarPlay ist auch mit Bluetooth nutzbar, jedoch empfehle ich stets die Verwendung mit einem Lightning-auf-USB-Kabel. So wird das iPhone während der Fahrt aufgeladen. Die Bluetooth-Variante hat lediglich den Vorteil, dass nur eingestiegen werden muss und das iPhone und das Infotainment-System koppeln sich automatisch, hierüber hat unsere Webseitenempfehlung bereits berichtet.

Jeder Automobilhersteller bietet es an

Jeder große Hersteller bietet in seinen Modellen CarPlay an. Der japanische Hersteller Mazda zum Beispiel oder auch unsere favorisierte Marke Honda tut das bereits standardmäßig. Ältere Modelle können aber noch gegen einen Aufpreis von etwa 300 Euro aufgerüstet werden.

Im Prinzip legt jeder Hersteller Wert darauf. Ob es Volvo, Volkswagen, Mercedes, Skoda, Seat, Opel oder Nissan und Fiat ist. Innerhalb einer Übersicht von Apple wird erkenntlich, welche Modelle dafür geeignet sind

Apple CarPlay nachrüsten

Wie im Verlauf des Artikels erwähnt, lässt sich die dies auch nachrüsten. Hierzu gibt es von Herstellern wie Pioneer oder Alpine Nachrüstlösungen. Es wird aber empfohlen, zuvor beim Händler nachzufragen, denn die haben eventuell ein abgestimmtes Gerät parat.

Die Modelle von externen Herstellern umfassen zudem ein eigenes Display von bis zu 10 Zoll, aber viele Bildschirme in der Premiumklasse werden ohne Touchscreen verbaut, das erschwert bei einigen Punkten die Bedienung, aber es erspart damit eine regelmäßige Reinigung.

Sofern das Auto eine Rückfahrkamera besitzt, sollte ein Modell gewählt werden, welches auch einen Anschluss für das Bildsignal zur Verfügung stellt. Zur Datenübertragung sollte das Gerät außerdem über ein 5-GHz-WiFi-Band verfügen.

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